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Die Millenniumslüge

Die Erzählung von der abnehmenden Armut ist falsch

Vorab im Web – Die Botschaft kommt aus allen Ecken: Die Armutsraten nehmen ab, und die extreme Armut wird bald ausgerottet sein. Die Weltbank, die Regierungen der Industrieländer und auch die Millenniumskampagne der Vereinten Nationen stimmen in dieser Frage überein. Beruhigt Euch, sagen sie, die Welt wird besser dank der Ausbreitung des Marktkapitalismus und westlicher Entwicklungshilfe – eine bequeme Sicht, die aber leider nicht stimmt, schreibt Jason Hickel.

 

Die Armut verschwindet nicht so schnell, wie sie sagen. Sie ist nach einigen Maßzahlen sogar deutlich schlimmer geworden. Wenn wir die Armut wirklich ernsthaft ausrotten wollen, müssen wir mit der Schönfärberei aufhören und uns einigen harten Tatsachen stellen ...

... dieser Artikel erscheint in W&E 09/2014 und ist Teil des W&E-Dossiers Entwicklungsjahr 2015. Er ist reserviert für Abonnentinnen und Abonnenten. Bitte wählen Sie unter folgenden Möglichkeiten:

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Über den Autor:

Dr. Jason Hickel lehrt an der London School of Economics.


In diesem Artikel lesen Sie:

Falsche Zählweise
Armselige Zahlen
Eine ehrlichere Sicht auf Armut ist nötig
Ruf nach Veränderung





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