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W&E-Hintergrund März 2012

Rio+20: Streit um Konzepte und Kriterien

Es grünt so grün: Die Green Economy und ihre Grenzen
Umwelt und Entwicklung zusammen denken: Das Erbe von Rio
Zehn Maßstäbe für den Erfolg von Rio+20




Die einen beschwören die Green Economy als kapitalistisch-imperialistisches „Monster“, die anderen sehen in ihr eine neue Zauberformel auf dem Weg in eine umweltgerechte Welt. Der Formelkompromiss des Deklarationsentwurfs für Rio+20 verortet die Grüne Ökonomie „im Kontext von nachhaltiger Entwicklung und Armutsbekämpfung“. Doch Green Economy, Nachhaltigkeit und Armutsbekämpfung sind keine deckungsgleichen Konzepte – sie provozieren Streit und Kontroversen. Dieser W&E-Hintergrund bemüht sich um eine Versachlichung der Debatte. Barbara Unmüßig arbeitet vor allem die Grenzen und Defizite der Green Economy heraus, ohne dabei den Blick für ihr Fortschrittspotential diesseits eines Systemwechsels zu verlieren. Martin Khor insistiert auf dem Erbe von Rio 1992, das nicht nur die Rechte künftiger Generationen, sondern auch das Recht auf Entwicklung im globalen Süden einschließt und dessen Schlachtruf „Equity“ (Gerechtigkeit) ist. Jens Martens schließlich formuliert aus zivilgesellschaftlicher Sicht zehn Maßstäbe für den Erfolg von Rio+20 und kommt dabei ganz ohne die Erwähnung der Green Economy aus.


* Hinweis: Dieser W&E-Hintergrund erscheint im Rahmen einer Hintergrund-Serie "Rio plus 20". Er kann auch zusammen mit den anderen Ausgaben dieser Reihe und zusätzlichen Einzelartikeln zum Sonderpreis bezogen werden (>>> Sonderangebot).


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Dieser W&E-Hintergrund erscheint in Zusammenarbeit mit dem Global Policy Forum Europe, Bonn, sowie mit freundlicher Unterstützung von Misereor, Aachen, Oxfam Deutschland, Berlin, und terre des hommes, Osnabrück. Medienpartner der Serie in Österreich sind das Südwind-Magazin, Wien, und in Luxemburg der Brennpunkt Drëtt Welt.

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