2017 W&E abonnieren und keine Ausgabe mehr versäumen!
english version
Home Über W&E W&E-Abo Probeexemplare/Service W&E-Blogs Materialien W&E-Links W&E-Archiv

W&E-Sonderserien
W&E-Dossiers
W&E-Archiv 2017
W&E-Archiv 2016
W&E-Archiv 2015
W&E-Archiv 2014
W&E-Archiv 2013
W&E-Archiv 2012
W&E-Archiv 2011
W&E-Archiv 2010
W&E-Archiv 2009
W&E-Archiv 2008
W&E-Archiv 2007
W&E-Archiv 2006
W&E-Archiv 2005
W&E-Archiv 2004
W&E-Archiv 2003
W&E-Archiv 2002
W&E-Archiv 2001
W&E-Stichworte
Aufmacher der Startseite
LOGIN
Nur für Abonnenten

In Ihrem Warenkorb:
0 Artikel, 0,00 EUR

Merkzettel anzeigen
Warenkorb anzeigen
Zur Kasse gehen
Ihre Bestelldaten
Probeexemplar bestellen



ANZEIGEN



W&E-Dossier: Afrika zwischen Boom und Hungersnot

Die Beiträge dieses Dossiers setzen jenseits des vom Hunger geprägten Afrika-Bildes an, das derzeit anlässlich der Krise am Horn von Afrika wieder Verbreitung findet. Am Beispiel des neuen deutschen Afrika-Konzepts fragen sie nach der Mitverantwortung des Nordens. Zugleich werden die Strukturen und Strategien des Kontinents kritisch unter die Lupe genommen: von der mangelnden Entwicklungsausrichtung der Staaten über die weitgehend fehlende Industriepolitik bis hin zur Sackgasse der Exportorientierung und zum Ausverkauf der heimischen Landwirtschaft. Hier zeigt sich: Einige Wachstumspole allein bewirken noch keine grundlegende Trendwende.


Acht Beiträge zum Sonderpreis

Das neue Afrika-Konzept der Bundesregierung
Gerade die kritische entwicklungspolitische Öffentlichkeit fordert seit Jahr und Tag mehr Kohärenz in der Außen- und Entwicklungspolitik gegenüber Afrika. Nun legt die Bundesregierung ein solch abgestimmtes Konzept vor. Das hindert viele aber nicht, nach Art eines Pawlowschen Reflexes zu kritisieren, dass in diesem Konzept die Entwicklungspolitik zu kurz käme.
>>> mehr

Neues Afrika-Konzept: Auf gleicher Augenhöhe?
Papier ist bekanntermaßen geduldig, und Sprache trügerisch. Doch dazu gleich mehr. Erst einmal lässt sich konzedieren, dass sich die deutsche Außen- und Entwicklungspolitik bemüht hat, mit dem neuen Afrika-Konzept Farbe zu bekennen. Sie sollte sich daran messen lassen.
>>> mehr

Eine industriepolitische Agenda für Afrika
Seit fast zehn Jahren verzeichnet Afrika hohe gesamtwirtschaftliche Wachstumsraten. Internationale Investoren erkennen zunehmende Chancen, selbst die deutsche Bundeskanzlerin opferte drei Tage ihrer kostbaren Arbeitszeit, um der deutschen Wirtschaft den Rohstoffkontinent schmackhaft zu machen.
>>> mehr

Afrika: Good Governance oder Entwicklungsstaat?
Afrika hat im letzten Jahrzehnt eindrucksvolle Wachstumsraten verzeichnet. Dies veranlasst viele Beobachter, Afrika an der Schwelle des wirtschaftlichen "take off" zu sehen, ähnlich wie China und Indien vor 20 bis 30 Jahren. Die Frage ist, wie nachhaltig dieser Aufschwung ist.
>>> mehr

Dominic Johnsons Afrika vor dem großen Sprung
Dominic Johnson, Afrika-Korrespondent und Redakteur der taz, hat ein kleines Buch vorgelegt, das zur Korrektur des herrschenden Afrikabilds beitragen könnte. Dieses Bild ist wirkungsmächtig, da es die Politik der "fürsorglichen" Bevormundung plausibel macht. Damit räumt Johnson gründlich auf, haut aber leider gelegentlich arg daneben.
>>> mehr

"Land grab": Fluch oder Segen für den Süden?
Der mit Spannung erwartete Bericht der Weltbank über das steigende Interesse internationaler Investoren am verborgenen Agrarpotential des Südens bestätigt Vorbehalte von Entwicklungsorganisationen und Umweltgruppen, sieht darin aber auch Chancen für eine nachhaltige und gerechte Entwicklung.
>>> mehr

Afrikas Rolle in der neuen Weltwirtschaft
Der Afrikabericht 2010 der UNCTAD untersucht Auswirkungen der veränderten globalen Kräfteverhältnisse auf Afrika. Im Windschatten neuer Akteure wie China, Indien und Brasilien erhalten die afrikanischen Länder mehr politischen Spielraum - der von ihnen aber noch produktiv zu nutzen ist.
>>> mehr

Wachstum ohne Arbeitsplätze auch in Afrika
Die Finanz- und Wirtschaftskrise der Industrieländer hat in Afrika eine fünfjährige Wachstumsperiode unterbrochen, die erstmals seit den 1960er Jahren deutlich über dem Bevölkerungszuwachs gelegen hatte. Bei näherem Hinsehen zeigt sich aber, dass dieses Wachstum die für Armuts-reduzierung entscheidenden Beschäftigungsverhältnisse nicht verbessert hat.
>>> mehr




Alle Artikel zusammen >>>

       
Anzahl:   St

Auf den Merkzettel.



* Bitte beachten Sie auch unsere >>> aktuellen Angebote.
* W&E
>>> abonnieren





Am 20. Juli 2011 erklärten die Vereinten Nationen die Situation am Horn von Afrika offiziell zur Hungersnot. Allein im Süden Somalias werden derzeit 310.000 hungernde Kinder gezählt. Fast die Hälfte der Bevölkerung Somalias ist vom Hunger bedroht. Täglich fliehen 3500 Menschen nach Äthiopien oder Kenia. Die Katastrophe hätte begrenzt oder vermieden werden können, wären Warnungen, die bereits vor acht Monaten erfolgten, ernst genommen worden. Die derzeitige Situation am Horn von Afrika ist schlimmer als frühere Hungersnöte, etwa im Niger (2005), in Äthiopien (2001), Sudan (1998) und Somalia (1992). In der Gesamtregion sind 11,5 Millionen Menschen von der Krise betroffen. Hauptfaktoren der Krise sind eine lang anhaltenden Dürre, die Aktivität vagabundierender Milizen (Staatsverfall), der Klimawandel und das kollektive Versagen der internationalen Gemeinschaft.



Share food, change lives



Seite drucken

Nach oben

Impressum Widerrufsrecht AGB RSS-Feeds W&E-Sitemap