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W&E 07/2011

In dieser Ausgabe lesen Sie:

* Christine Lagardes Herausforderungen: Die Neue an der Spitze des IWF
Am 5. Juli 2011 hat Christine Lagarde ihr neues Amt als Geschäftsführende Direktorin des IWF angetreten. Die Amtszeit dauert regulär fünf Jahre. Lagardes Vorgänger, Dominique Strauss-Kahn, sah sich gerne als „Reformdirektor“ und setzte in dieser Hinsicht durchaus Akzente, teilweise sogar Meilensteine. Wie die neue Chefin den IWF weiter reformieren muss, beschreiben Rainer Falk und Barbara Unmüßig.

* Das neue Afrika-Konzept der Bundesregierung: Solide, aber wenig innovativ
Gerade die kritische entwicklungspolitische Öffentlichkeit fordert seit Jahr und Tag mehr Kohärenz in der Außen- und Entwicklungspolitik gegenüber Afrika. Nun legt die Bundesregierung ein solch abgestimmtes Konzept vor. Das hindert viele aber nicht, nach Art eines Pawlowschen Reflexes zu kritisieren, dass in diesem Konzept die Entwicklungspolitik zu kurz käme, Außen- und Sicherheitspolitik sowie die Sicherung von Rohstoffinteressen zu viel Gewicht einnähmen, schreibt Roger Peltzer.

* Afrika-Politik auf gleicher Augenhöhe? Wie David und Goliath
Papier ist bekanntermaßen geduldig, und Sprache trügerisch. Doch dazu gleich mehr. Erst einmal lässt sich konzedieren, dass sich die deutsche Außen- und Entwicklungspolitik bemüht hat, mit dem im Juni vorgelegten Dokument „Deutschland und Afrika: Konzept der Bundesregierung“ (s. auch vorstehenden Beitrag) Farbe zu bekennen (das Wortspiel ist Absicht). Sie sollte sich daran messen lassen, schreibt Henning Melber.

Rubriken:

* W&E-Infospiegel (mit Kurzinformationen, Lese- und Terminhinweisen)

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