Auf dieser Seite veröffentlichen wir in loser Folge längere oder andernorts erschienene Texte und Materialien aus der Feder unserer Mitherausgeberinnen und Mitherausgeber.
Das Pendel schwingt zurück
Erkundungen an den Grenzen des Washington Consensus Von Rainer Falk
Die Vorteile der weltwirtschaftlichen Integration kommen bisher nur kleinen Minderheiten von Spitzenverdienern zu Gute. Selbst konservative Ökonomen denken mittlerweile über soziale Inklusion und wirkungsvolle Umverteilung nach. Von Rainer Falk
Sicherstellen, daß auch beim privaten Sponsoring das öffentliche Interesse im Mittelpunkt steht Kommentar zu Waren Buffet und Bill Gates im "Handelsblatt" Von Barbara Unmüßig
Triebkräfte und Merkmale der Allianzbildung unter Entwicklungsländern nach Cancún Thesen zum SEF-Sommerdialog "Multilateralism in Transition" Von Rainer Falk
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. Special Feature: The New South (Dokumentation) >>> hier.
Wasser für Nahrung - Wasser für Profit
Die Politik der Weltbank im landwirtschaftlichen Sektor Brot für die Welt-Hintergrund-Materialien 15 Von Uwe Hoering
Innere Widersprüche, externe Schocks und glaubwürdige Alternativen Einleitung aus dem Buch "Das Ende des Kapitalismus, wie wir ihn kennen. Eine radikale Kapitalismuskritik" (Verlag Westfälisches Dampfboot: Münster 2005) Von Elmar Altvater
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Reflexionen zur "neoliberalen Hegemonie" in Lateinamerika Schlußkapitel aus dem Buch "Lateinamerika: Verfall neoliberaler Hegemonie?" (300 S., VSA-Verlag: Hamburg 2005) Von Dieter Boris/Stefan Schmalz/Anne Tittor
Leseprobe auf der Website des Verlags: >>> hier Bestellmöglichkeit über Amazon im Kasten >>>
Germanwatch-Hintergrundpapier zur Ausgangslage vor der COP 11/MOP 1, 28.11.-9.12.2005 Von Christoph Bals/Manfred Treber/Sven Anemüller/Dustin Neuneyer/Klaus Milke/Gerold Klier
Towards a Sustainable, Gender-Fair, Just Governance Presentation at the Public Hearing "The EU Responsibility at the WTO: Environment, Gender, and Development" in Brussels, 9 November 2005 By Christa Wichterich
Die Unesco will eine neue Konvention verabschieden, um kulturelle Inhalte und künstlerische Ausdrucksformen gegen den wirtschaftlichen Liberalisierungsdruck zu schützen. Ein Kommentar von Barbara Unmüßig
ABC der Globalisierung. Von "Alterssicherung" bis "Zivilgesellschaft".
Neun MitherausgeberInnen des Informationsbriefs Weltwirtschaft & Entwicklung haben Stichwörter zu diesem populären Nachschlagewerk beigesteuert. das der Wissenschaftliche Beirat von attac in Kooperation mit der tageszeitung (taz) und der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegeben hat. 218 S., VSA-Verlag: Hamburg 2005
* Leseprobe Stichwort "Strukturanpassung">>> hier [65 KB]
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Freiwilligkeit und ihre Grenzen. Zur gesellschaftspolitischen Verantwortung globaler Unternehmen.
Konzerne verpflichten sich zur Einhaltung von sozialen und ökologischen Prinzipien. Doch kontrolliert werden sie nicht. Eine kritische Bilanz von Barbara Unmüßig
Einführungskapitel aus dem Buch Gesellschaft zerstören. Der neoliberale Anschlag auf Demokratie und soziale Gerechtigkeit. Ein Reader kritischer Stimmen zur US-amerikanischen Politik Von Bernd Hamm
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Download des Kapitels über Wolfowitz und Perle >>> hier [89 KB]
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Manche Konzerne müssen von Zeit zu Zeit ihren Namen und ihr Image wechseln. Ein Dossier der Arcandor AG (früher: KarstadtQuelle) und der entwicklungspolitischen Zeitschrift welt-sichten schilderte in leuchtenden Farben die Sichtweise des Konzerns auf seine Politik der Sozialverantwortung (CSR). Das rosige Bild steht in schroffem Gegensatz zu den Erfahrungen der Kampagne für Saubere Kleidung.
Die Debatte darüber, wie viel - oder wie wenig - ein Wahlsieg Barack Obamas an der US-Außenpolitik ändern würde, konzentriert sich in der Regel auf den Nahen und Mittleren Osten. Nicht nur dort, auch im Verhältnis zu Afrika und Lateinamerika schwinden die Hoffnungen auf einen Neuanfang. W&E hat sich bei progressiven Think Tanks umgehört.
Seit kurzem müssen sich Beobachter an ein neues Akronym in den internationalen Klimaverhandlungen gewöhnen: Unter dem Stichwort "REDD" ("Reducing Emissions from Deforestation and Degradation") debattiert die internationale Staatengemeinschaft Wege, Klimaschutz und Waldschutz stärker als bislang miteinander zu verbinden.
Internationale Hilfe ist zur Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) notwendig. Doch die Hilfe einfach nur zu erhöhen, ist von begrenztem Wert, wenn diese nicht wirksam genutzt wird. Ein großer Teil der öffentlichen Entwicklungshilfe wird aufgrund der Praktiken der Geber nicht sinnvoll ausgegeben - nicht wegen der Korruption oder Inkompetenz der Empfänger.
Die jüngsten wirtschaftlichen, finanziellen und geopolitischen Ereignisse deuten es an: Der Niedergang des American Empire hat begonnen. Dem Zusammenbruch der Sowjetunion folgte eine kurze Phase, in der eine einzige Supermacht an die Stelle des bipolaren Gleichgewichts getreten war. Aber jetzt zeigt sich, dass die USA ihren unipolaren Moment verspielt haben.
Viele Linke glauben inzwischen, dass das Zeitalter Milton Friedmans sich dem Ende zuneigt. Ihre Hoffnung besteht darin, dass die derzeitige Finanzkrise die Kosten und Gefahren unzureichend regulierter Märkte demonstriert und so die Antiregulierungsphilosophie von Friedman und seinen Chicago-Boys diskreditiert hat. Doch die Wirklichkeit ist komplexer.
Mit dem jüngsten Krieg im Kaukasus ist auch das kaspische Öl, das über Georgien in den Westen fließt, wieder in den Blickpunkt geraten. Schon vor gut fünf Jahren berichtete W&E über die vertraglichen und geostrategischen Hintergründe der größten Pipeline der Welt, die von einem BP-geführten Konsortium getragen wird und 2006 in Betrieb ging. Die derzeitigen Ereignisse verleihen dem Beitrag neue Aktualität.
Nur im Web - Während die jüngste Finanzkrise den Norden voll erwischt hat, die damit einher gehenden Verluste inzwischen auf rund 2 Billionen US-Dollar beziffert werden und praktisch alle G7-Ökonomien entweder in der Rezession oder auf dem Weg dahin sind, scheinen die Konsequenzen im Süden weniger schwer zu sein. Zwar prognostizieren Experten auch dort eine baldige Verlangsamung des Wachstums. Doch die Lage ist differenzierter. Das bezeugen Berichte aus vier südlichen Metropolen, die Rainer Falk zusammengestellt hat.
Das erneute Scheitern der Doha-Runde der WTO in der letzten Woche zeigt, dass sich die Industriestaaten mit dem größeren wirtschaftlichen Gewicht der Schwellenländer und dem Selbstbewusstsein aller Entwicklungsländer noch immer schwer tun. Die Interessen der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und die Forderung nach einem Speziellen Schutzmechanismus für Agrarprodukte erweisen sich als Knackpunkte.
Im kommenden September findet in Accra/Ghana ein Hochrangiges Forum zur Umsetzung der Pariser Erklärung über die Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit statt. Wie ein roter Faden zieht sich die Frage nach Eigenverantwortung ("ownership") und politischem Gestaltungsspielraum ("policy space") der Entwicklungsländer durch die Vorbereitung der Konferenz.