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Mit Arcandor auf Du und Du? Manche Konzerne müssen von Zeit zu Zeit ihren Namen und ihr Image wechseln. Ein Dossier der Arcandor AG (früher: KarstadtQuelle) und der entwicklungspolitischen Zeitschrift welt-sichten schilderte in leuchtenden Farben die Sichtweise des Konzerns auf seine Politik der Sozialverantwortung (CSR). Das rosige Bild steht in schroffem Gegensatz zu den Erfahrungen der Kampagne für Saubere Kleidung.
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Was der Süden von Obama (nicht) erwarten kann Die Debatte darüber, wie viel - oder wie wenig - ein Wahlsieg Barack Obamas an der US-Außenpolitik ändern würde, konzentriert sich in der Regel auf den Nahen und Mittleren Osten. Nicht nur dort, auch im Verhältnis zu Afrika und Lateinamerika schwinden die Hoffnungen auf einen Neuanfang. W&E hat sich bei progressiven Think Tanks umgehört.
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Der REDD-Hype in den Klimaverhandlungen Seit kurzem müssen sich Beobachter an ein neues Akronym in den internationalen Klimaverhandlungen gewöhnen: Unter dem Stichwort "REDD" ("Reducing Emissions from Deforestation and Degradation") debattiert die internationale Staatengemeinschaft Wege, Klimaschutz und Waldschutz stärker als bislang miteinander zu verbinden.
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Was die Geber den Nehmern so alles zumuten Internationale Hilfe ist zur Erreichung der Millennium-Entwicklungsziele (MDGs) notwendig. Doch die Hilfe einfach nur zu erhöhen, ist von begrenztem Wert, wenn diese nicht wirksam genutzt wird. Ein großer Teil der öffentlichen Entwicklungshilfe wird aufgrund der Praktiken der Geber nicht sinnvoll ausgegeben - nicht wegen der Korruption oder Inkompetenz der Empfänger.
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Der Niedergang des American Empire Der Niedergang des American Empire hat begonnen. Dem Zusammenbruch der Sowjetunion folgte eine kurze Phase, in der eine einzige Supermacht an die Stelle des bipolaren Gleichgewichts getreten war. Aber jetzt zeigt sich, dass die USA ihren unipolaren Moment verspielt haben.
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Regulierung als konservative Tarnkappe Viele Linke glauben inzwischen, dass das Zeitalter Milton Friedmans sich dem Ende zuneigt. Ihre Hoffnung besteht darin, dass die derzeitige Finanzkrise die Kosten und Gefahren unzureichend regulierter Märkte demonstriert und so die Antiregulierungsphilosophie von Friedman und seinen Chicago-Boys diskreditiert hat. Doch die Wirklichkeit ist komplexer.
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Wieder aktuell: Die Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline Mit dem jüngsten Krieg im Kaukasus ist auch das kaspische Öl, das über Georgien in den Westen fließt, wieder in den Blickpunkt geraten. Schon vor gut fünf Jahren berichtete W&E über die vertraglichen und geostrategischen Hintergründe der größten Pipeline der Welt, die von einem BP-geführten Konsortium getragen wird und 2006 in Betrieb ging. Die derzeitigen Ereignisse verleihen dem Beitrag neue Aktualität.
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Norden in Katerstimmung, Süden abgekoppelt? Während die jüngste Finanzkrise den Norden voll erwischt hat und die damit einher gehenden Verluste inzwischen auf rund 2 Billionen US-Dollar beziffert werden, scheinen die Konsequenzen im Süden weniger schwer zu sein. Zwar prognostizieren Experten auch dort eine baldige Verlangsamung des Wachstums. Doch die Lage ist differenzierter.
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Das Welthandelssystem in der Transformationskrise Das erneute Scheitern der Doha-Runde der WTO in der letzten Woche zeigt, dass sich die Industriestaaten mit dem größeren wirtschaftlichen Gewicht der Schwellenländer und dem Selbstbewusstsein aller Entwicklungsländer noch immer schwer tun. Die Interessen der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und die Forderung nach einem Speziellen Schutzmechanismus für Agrarprodukte erweisen sich als Knackpunkte.
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Eigenverantwortung und politischer Gestaltungsraum Im kommenden September findet in Accra/Ghana ein Hochrangiges Forum zur Umsetzung der Pariser Erklärung über die Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit statt. Wie ein roter Faden zieht sich die Frage nach Eigenverantwortung ("ownership") und politischem Gestaltungsspielraum ("policy space") der Entwicklungsländer durch die Vorbereitung der Konferenz.
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Wie funktioniert eigentlich Ökonomie in Afrika? In vielen Diskussionen über die Marginalisierung Afrikas in der Weltwirtschaft wird die Frage ausgeblendet, mit welcher Art ökonomischer Verhältnisse wir es dort eigentlich zu tun haben. Dies muss aber geklärt werden, um die Ursachen der entwicklungspolitischen Misserfolge verstehen und alternative Entwicklungswege diskutieren zu können.
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Ein New Deal gegen die globale Unsicherheit Der Optimismus weicht der Angst, und die Hoffnung schwindet, dass es Dank des beschleunigten Wachstums im Süden einen Durchbruch bei der Zurückdrängung der Armut geben könnte. Auch im Norden wird wirtschaftliche Unsicherheit mehr und mehr mit Ungleichheit, Verschuldung und Sozialabbau assoziiert - so das neue World Economic and Social Survey (WESS) der UNO.
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Die Vierfach-Krise des globalen Kapitalismus Nach Jahren des Wachstumsbooms und der Selbstzufriedenheit hat sich der Wind gedreht: Die Weltwirtschaft steht auf der Kippe, schreibt die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich in ihrem neuen Jahresbericht. Doch die Krise der globalen Ökonomie ist nicht nur Thema für Zukunftsprognosen. Sie ist bereits aktuelle Realität.
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Entwicklungspolitik: Max Weber in Afrika Die Entwicklungspolitik der Industrieländer besteht nur zum Teil - und zwar zum weniger wichtigen - aus Entwicklungsfinanzierung. Je ärmer und abhängiger die Entwicklungsländer sind, desto weniger können sie die als Beratung und ‚Politikdialog' angebotene Unterstützung ablehnen.
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Das Gespenst einer globalen Stagflation Wird die zunehmende globale Inflation zu einer starken globalen Konjunkturabschwächung führen? Oder schlimmer noch, wird sie die Stagflation wieder auferstehen lassen, jene tödliche Kombination aus steigender Inflation und negativem Wachstum?
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Macht vs. Armut: Effektive Staaten und Beteiligung Die globale Nahrungsmittelpreiskrise zeigt auf erschreckende Weise, wie verwundbar arme Länder weltweit sind – dieselben Länder, in die die reichen Industrienationen seit mehr als einem halben Jahrhundert Milliarden von Dollar an humanitärer Hilfe schicken, mit dem Ziel, die Armut auszurotten.
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Afrika: Hohes Wachstum ohne Nachhaltigkeit Der Johannesburger Weltgipfel zur nachhaltigen Entwicklung (WSSD) von 2002 hatte keine allzu gute Presse. Unverbindliche Absichtserklärungen und die Hoffnung auf freiwilliges Wohlverhalten der Unternehmen prägten die Beschlüsse. Fünf Jahre nach dem Gipfel legt die UN-Wirtschaftskommission für Afrika (ECA) eine Bilanz in Form ihres zweiten Berichts zur nachhaltigen Entwicklung des Kontinents vor.
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Entwicklungshilfe: Es geht nicht nur um Geld 2008 ist ein kritisches Jahr für die Entwicklungshilfe, in dem untersucht wird, welchen Beitrag sie zur Bearbeitung der globalen Armut und Ungleichheit leistet. Die Doha-Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung wird Ende des Jahres überprüfen, inwieweit die 2002 in Monterrey beschlossenen Ziele erreicht wurden. Es geht um die Glaubwürdigkeit der Geber. Zwei neue Berichte geben Aufschluss.
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Beerdigung des Washington Consensus Als Beerdigung des Washington Consensus, des neoliberalen Dreiklangs aus Deregulierung, Liberalisierung und Privatisierung, kommt der Bericht der von der Weltbank eingesetzten Kommission für Wachstum und Entwicklung daher. Im Mittelpunkt eines pragmatischen Mixes an politischen Empfehlungen steht eine Neubewertung der Rolle des Staates im Entwicklungsprozess.
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"Agflation" - Der Faktor Lebensmittelspekulation In der Diskussion um die Ursachen der aktuellen Preishausse bei Nahrungsmitteln verweisen die einen auf steigende Nachfrage, die Verteuerung der Inputs und die Verknappung des Angebots. Andere halten die Lebensmittelspekulation für den entscheidenden Faktor. Unbestreitbar ist, dass die Wucht der Agflation, wie das Phänomen seit neuestem genannt wird, nur mit dem Spekulationsfaktor erklärt werden kann.
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Gefangen in globalen Wertschöpfungsketten In Zeiten steigender Nahrungsmittelpreise sind nicht nur Agrarkraftstoffe unter Beschuss geraten, sondern auch die Tierproduktion. Das Kraftfutter macht dem Nahrungs- und Kraftstoffanbau wichtige Anbauflächen streitig. Hinzu kommen noch die Treibhausgasemissionen aus der Tierproduktion, steigende Gesundheitskosten für überernährte Menschen und die Tierschutzprobleme.
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Entwicklungshilfe, Wachstum und Armutsbekämpfung Die Wirksamkeitsuntersuchungen der Entwicklungshilfe konzentrieren sich darauf, eine Wirkung der Hilfe auf das Wirtschaftswachstum nachzuweisen. Dies erklärt sich nur damit, dass viele ÖkonomInnen von einer linearen Wirkung des Wachstums auf die Armut ausgehen.
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Wider die Fundamentalkritik an der ODA Kritik an der staatlichen Entwicklungshilfe ist berechtigt. Zu kritisieren ist, dass daraus nicht nur entwicklungsorientierte Programme finanziert werden, sondern auch Operationen, die mit Entwicklung nichts zu tun haben. Doch diese Zweckentfremdung taucht in der Fundamentalkritik an der Entwicklungshilfe überhaupt nicht auf.
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Biodiversität: Fairness und Verantwortung gefragt Auf dem sog. Erdgipfel 1992 in Rio de Janeiro wurde neben der Agenda 21 sowie der Klimarahmenkonvention und der Wüstenkonvention die Konvention über die biologische Diversität (CBD) verabschiedet. Die 9. Konferenz der Vertragsstaaten (COP-9) der CDB tagt vom 19.-30. Mai in Bonn. Eine Vorschau.
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Menschenrechte und TNCs im dritten Ruggie-Report John Ruggie, Harvard-Professor und Sonderbeauftragter für Wirtschaft und Menschenrechte des UN-Generalsekretärs, dokumentiert in seinem dritten Bericht, wie unzulänglich die gegenwärtigen Beschwerdemechanismen im Hinblick auf Menschenrechtsverletzungen durch Transnationale Konzerne (TNCs) sind. Wir würdigen den soeben publizierten Report.
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Der globale Countdown (III) Ungeplant, ja sogar unfreiwillig wird dem vereinten Europa im kommenden Jahrzehnt immer stärker die Aufgabe zuwachsen, die globale Kooperation gegen die heraufziehenden Weltkrisen voranzutreiben. Der dritte und letzte Teil unseres Auszugs aus dem neuen Buch von Harald Schumann und Christiane Grefe beschreibt, warum Europa für diese Rolle prädestiert ist.
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Die Kluft zwischen Nord und Süd bleibt dramatisch Das schnelle wirtschaftliche Wachstum in Entwicklungs- und Übergangsländern seit 2002 hat die Wohlstandslücke zwischen den Industrieländern und der Entwicklungswelt leicht verringert. Doch die Kluft bleibt groß, schlussfolgert ein Globalisierungsreport, der am Rande von UNCTAD XII in Accra/Ghana vorgestellt wurde.
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Neue W&E-Hintergrundserie: Von Monterrey nach Doha Vom 29. November bis 2. Dezember 2008 findet in Doha, der Hauptstadt des Arabischen Emirats Katar, die zweite Weltkonferenz der UN über Entwicklungsfinanzierung („Financing for Development“ – FfD) statt. In einer neuen W&E-Hintergrundserie beleuchten wir die Themen des Vorbereitungsprozesses auf die Doha-Konferenz.
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Der globale Countdown (II) Gibt es eine Alternative zu Rohstoffkriegen und Konflikten? Sind wir zur internationalen Zusammenarbeit verurteilt? Das neue Buch von Harald Schumann und Christiane Grefe ist ein leidenschaftliches Plädoyer für multilaterale Kooperation und globale Gerechtigkeit. Die zweite Folge unseres Auszugs handelt von den vergessenen Erfolgen der Weltgemeinschaft und dem Versagen der Weltmacht Amerika.
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Dossier: Das neue Gesicht des Hungers Welthunger ist kein neues Phänomen. Vor der Explosion der Preise bei Brot und Reis waren 850 Millionen Menschen von chronischem Hunger betroffen. Jetzt sind es 100 Millionen mehr.
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